Frühstartrente-Ratgeber

Vergleiche · Frühstartrente vs. Bausparvertrag

Frühstartrente vs. Bausparvertrag fürs Kind: Rendite gegen Sicherheit

Großeltern schwören auf den Bausparvertrag, der Staat setzt auf Aktien. Was die beiden Wege für ein Kind über 12 Jahre bringen – mit Zahlen.

Der Bausparvertrag für Enkel und Kinder ist ein Klassiker: sicher, mit Prämie, mit späterem Darlehensanspruch. Die Frühstartrente setzt auf den Kapitalmarkt. Die Frage ist nicht, was sicherer ist – das ist der Bausparvertrag –, sondern was in 12 Jahren mehr Vermögen schafft.

Zahlen für 50 Euro im Monat über 12 Jahre

WegAnnahmeWert nach 12 Jahren
Bausparvertrag0,1–0,5 % Guthabenzins, Abschlussgebühr 1–1,6 % der Bausparsumme, ggf. Wohnungsbauprämierund 7.000–7.400 €
Frühstartrente + 50 € eigen (ETF, 6 %)Staat 10 €/Monat dazu, 0,3 % Kosten12.400 €

Der Unterschied kommt aus zwei Quellen: den 1.440 Euro vom Staat und der Aktienrendite. Im Gegenzug schwankt das Depot – ein Bausparguthaben nie.

Wofür der Bausparvertrag weiter Sinn hat

Wenn das Kind mit 25 ein Darlehen für die erste Wohnung brauchen könnte und die Familie Zinssicherheit will. Die Frühstartrente hilft dabei nicht – sie ist bis 65 gesperrt.

Fazit

Für Altersvorsorge ist die Frühstartrente die bessere Maschine; für einen Immobilienplan in 15–20 Jahren bleibt der Bausparvertrag ein Werkzeug. Die 10 Euro vom Staat gibt es aber nur im einen.

Weitere Vergleiche: vs. Junior-Depotvs. ETF-Sparplanvs. Riester-Rentevs. Sparbuch / Tagesgeld

Quellen

Zahlen zu Junior-Depots, Riester und Bausparen: allgemeine Marktkonditionen 2026, ohne Gewähr. Keine Anlage- oder Steuerberatung.

Bescheid bekommen, sobald die ersten Anbieter zugelassen sind

Wir schreiben nur, wenn es etwas Neues gibt: Bundestagsbeschluss, erste zertifizierte Anbieter, Antragsstart. Kein Newsletter-Spam, jederzeit abbestellbar.

Mit dem Eintragen stimmst du zu, dass wir deine E-Mail-Adresse für diese Benachrichtigungen speichern. Details in der Datenschutzerklärung.